Das Wappen der Gemeinde Laubach

Das Wappen wurde von Herrn Willi Wagner entworfen.

Die Einführung des Wappens wurde im Jahr 1979 vom damaligen Gemeinderat beschlossen.

Die Genemigung zum Führen des Wappens wurde von der Bezirksregierung Koblenz am 22.01.1980 erteilt.

Erklärung des Wappens.

Der Löwe verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Pfalz - Simmern.
Eichenblatt und Eichel im Schildfuß versinnbildlichen den reichen "Laub"-Waldbesitz der Ortsgemeinde, der zusammen mit dem silbernen Wellenbalken (einen Bach darstellend) redend den Ortsnamen deutet.

Zeittafel der Geschichte der Gemeinde Laubach

1103

Erstmalige Erwähnung des Ortes Laubach,   damals genannt " Lupach "

1211 u.1217

Loupach; eine Kapelle wird genannt.

1273

Bartholumäusmarkt -Kloster Cumbd- und   Laubach.

ca. 1300

Laubacher Gericht; es bestand aus den Dörfern   Laubach, Bubach, Horn und Ebschied.

1302

Reichsunmittelbarkeit; d.h. der Ort   unterstand unmittelbar dem Kaiser.

1317 u.1339

In Laubach wird ein Pfarrer erwähnt.

1360

Stadt Laubach. Sie ist durch Mauer und   Wallgraben befestigt. Laubach hatte demnach eine hervorgehobene Stellung im   Umland.

1557 - 1559

Einführung der Reformation unter Kurfürst   Friedrich III.

1567

Der Taler gilt als Zahlungsmittel.

1716

Großbrand; die Kirche und der größte Teil des   Dorfes fällt den Flammen zum Opfer.

1728

Eisenverhüttung; Hochkonjunktur des   Köhlergewerbes. Der Wald wird von einem Kurfürstlichen Förster " behütet   ".

1750

Erste Erwähnung vom Gasthäusern, später wurde   eine Brauerei gegründet.

1766 - 1890

Auswanderung von Laubacher Bürgern,   überwiegend nach Nord- und Südamerika.

1795 - 1798

Französische Zeit. Bürgermeisterei    " Mairie " wird begründet.

1800

Im Külztal gibt es eine  " Schmelze   ".

1803

Ein Förster mit Namen " Cornelius "   wird von der Gemeinde für die Waldpflege bestellt.

1813

Rinderpest in Laubach.

1815

Das Dorf Laubach wird der Bürgermeisterei   Simmern zugeordnet.

1829

Es gibt eine befestigte Verbindungsstraße   nach Simmern und eine Post.

1833

Neubau einer evangelischen Schule mit   Lehrerwohnung, Scheune und Stallungen.

1850 - 1855

Neubau eines Rathauses mit Gemeindesaal im   oberen Stockwerk, zwei Backöfen und einem Feuerwehrgerätehaus im Erdgeschoss.   (1974 abgerissen)

1855 - 1858

Neubau einer evangelischen Kirche

1860

Bäckereien in Laubach

1861

Das Grundbuch (Kataster in Simmern) wird   eingeführt.

1866

In einer Sturmnacht wird das Dach der   evangelischen Kirche weggerissen.

1868 - 1870

Die jetzige katholische Kirche wird errichtet   und St. Stephanus geweiht.

1871

Einsatz von Dampfmaschinen zum   Getreidedreschen.

1880

Es wird ein Kolonialwarengeschäft gegründet.

1890 -1920

Eine Kegelbahn wird betrieben („Bäckerjakobs“).

1896

Erste Wasserleitungen im Ort durch eine   Gefälleleitung im Unterdorf.
  Wasserschöpfstelle an einem Bassin.

1897

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Laubach.   Erster Spritzenmeister ist Peter Konrad

1900 - 1905

 Ausbau der Verbindungswege nach   Kastellaun und Spesenroth.

1903

Gründung eines evangelischen   Männergesangvereins.

1906

Gründung eines Kriegervereins.

1908

Erste Eisenbahnverbindung vom Bahnhof in   Ebschied.
  Es gibt eine Schwesternstation in Klosterkumbd unter Einbezug des Dorfes   Laubach durch Schwester Maria Lücker.

1909

Zentrale Wasserversorgung mit Wasserbassin   und Pumpstation mittels eines Windmotors. Auch die Entwässerung   (Kanalisation) erfolgt mit dem Bau der Wasserleitung.

1914 -1918

1. Weltkrieg.

1918

Mähmaschinen und Heuwender werden mehr und   mehr in der Landwirtschaft eingesetzt.

1921

Versorgung mit elektrischer Energie.
  Gründung eines Mandolinenclubs.

1923

Im Rathaus wird eine gemeindliche   Badeeinrichtung geschaffen (3 Brause- und ein (Wannenbad).

1924

Gründung des Turnvereins.

1926

Es gibt ein erstes Auto im Ort und in der   Folge eine erste Benzintankstelle bei der Gastwirtschaft Otto Reuter.

1928

Gründung einer Raiffeisengenossenschaft.
  Erste "Sinalco"- Herstellung bei der Gastwirtschaft Otto Reuter

1936

Verheerender Schneebruch im Wald

1937

Einführung einer Gemeinschaftsschule.   Katholische und evangelische Kinder gehen gemeinsam in eine Schule

1938

Eine "Kinderverwahrschule" wird   eingerichtet.
  Es gibt einen erste Mähbinder sowie eine Kartoffeldämpfanlage.

1939

Der erste Traktor in Laubach ( W. Schmidt.)

1939 - 1945

2. Weltkrieg

15.03.1945

Nach Einzug der alliierten Streitkräfte endet   dieser Weltkrieg im Ort Laubach.

1945 - 1947

12.000 Festmeter Holz werden von der   französischen Besatzungsmacht eingeschlagen und nach Frankreich   abtransportiert.

1952

Im Ort wird eine neue, zweizügige Schule mit   Lehrerwohnung errichtet.

1955

Die Getreideernte wird von einem Mähdrescher   bewerkstelligt.
  Es wird eine gemeindliche Gefrieranlage gebaut.

1956

Im Ort wird auch eine gemeindliche   Waschanlage betrieben.

1956 - 1959

Der Ort vollzieht ein   Flurbereinigungsverfahren.

1958

Ein erstes   Baugelände "Wasem" wird erschlossen. (Birkenstrasse)

1969

Auf dem Friedhof wird eine Leichenhalle eingeweiht.

1974

Eine übergeordnete Müllabfuhr erfolgt in den   Orten des Kreises.

1979

Ein Gruppenkindergarten für mehrere Gemeinden   wird in der 1952 erbauten Schule errichtet.

1983

880-Jahr-Feier mit Vorstellung der   Ortschronik aus der Feder von Arnold Sehn.

1983 - 1984

Erschließung eines zweiten Neubaugebietes.   (Am Tiefenweg)

1984

Anerkennung als Dorferneuerungsgemeinde

1985

Trinkwasserverbund mit der Verbandsgemeinde   Simmern und dadurch bedingt die Aufgabe der eigenständigen Wasserversorgung.

24./11.1984

Sturmnächte auf dem Hunsrück mit den ersten   katastrophalen Waldschäden der jüngeren Zeit.

1989

Erneut schwere Wald- Holzschäden durch Orkanstürme.

1991

Bau eines neuen Dorfgemeinschaftshauses mit   Gemeindesaal auf dem früheren Anwesen Müller (Konrads)

1994

Erneuerung (originale Wiederherstellung) des   Kirchturmes der katholischen Kirche.

1995

Anschluss der Gemeinde an die Großkläranlage   Simmern.

1995

Erschließung eines dritten Neubaugebietes   Lindenweg.

1998

Ausbau und Erneuerung der Raiffeisenstraße.

1998

Das erste Windrad wird in der Gemarkung   Laubach wird Nördlich vom Ort am Hochbehälter gebaut.

1999 - 2000

Fa. Provento errichtet 5 weitere   Windkraftanlagen, teils auf privaten Grundstücken.

2003

Neugestaltung des Friedhofs.

2002 - 2003

Durchführung der Feierlichkeiten zum   900-Jährigen Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes Laubach.   (Lupach)

2006

Ankauf und Abriss des Anwesen "Fiehl"   durch die Gemeinde. An der Stelle des Abrisses verbleibt eine Grünfläche.

2007 - 2010

Sanierung und Umbau des Kindergartens in eine   dreizügige Kindertagesstätte mit Kleinkindergruppe.

2008 - 2009

Sanierung der Ortsdurchfahrt Laubach L218 und   L219 mit Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen, Strom und   Telefonleitungen, der Straßenbeleuchtung und der Bürgersteige.

2010 - 2011

Eine Windenergieanlage wird an der Bubacher   Straße auf Gemeindegrundstück errichtet.

2011

Ein gemeindeeigener Spielplatz wird   hinter dem Gemeindehaus angelegt.

2012

Schnelles Internet (50.000 MB) wird durch den   Anschluss eines Glasfaserkabels ermöglicht.

2012

Ein weiteres Windrad wird im Gemeindewald   "Binnenberg" gebaut.

2013

Abbau der 5 Provento Windenergieanlagen aus   dem Jahre 2000 nördlich von Laubach im Zuge des „Repowering“.

2014

Zwei Windkraftanlagen werden westlich im   Windpark Alterkülz - Spesenroth gebaut. Eine weitere Anlage entsteht an der   Bubacher Straße.

2013 - 2014

Ein neues Baugebiet "In den   Possewiesen" wurde an der Alterkülzer Straße geplant und wird noch im   Sommer 2014 realisiert.