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Unser Dorf, unsere Geschichte 


Laubach, zum Rhein-Hunsrück-Kreis gehörend, liegt im vorderen Dreieck des Hunsrücks zwischen den Flüssen Rhein und Mosel. Nach Süden hin wird der Vorderhunsrück durch die bewaldeten Mischwaldgebiete des rheinischen Schiefergebirges mit dem Soonwald und Idarwald begrenzt.


Der Vorderhunsrück, dessen Hauptort neben den größeren Städten und Orten Kastellaun, Kirchberg, Emmelshausen und Rheinböllen, die Kreisstadt Simmern ist, wird geprägt von der herben Schönheit des Wechselspiels der landwirtschaftlich genutzten Flächen und der weitläufigen unberührten Waldgebiete. Als besonders reizvoll gelten die stillen Bachtäler zu den Flüssen der Mosel des Rheines und der Nahe.
Der Ort ist eigenständig und gehört zur Verbandsgemeinde Simmern.


Wie oft wiedergegeben, liegt Laubach ca. 500 m über dem Meeresspiegel, hat eine landwirtschaftliche Fläche von 500 ha, einen gepflegten Mischwald von 500 ha und ist Heimat für ca. 500 Einwohner. Sie erzielen ihren Lebensunterhalt vornehmlich in den genannten größeren Orten und zunehmend in den Ballungszentren um Koblenz und dem Rhein-Main-Gebiet. Zur BAB A61 (Anschlussstelle Laudert) beträgt die Wegstrecke ca. 10 km und zum im Aufschwung befindlichen Flughafen Frankfurt/Hahn ca. 25 km.


Das Ortsbild wird geprägt durch zwei den Ort überragende Kirchen, durch ein schönes und funktionales Gemeindehaus und einem Kindergarten mit derzeit 3 Gruppen.
Die Infrastruktur in diesem ländlichen Raum an Grund- und Hauptschulen, an weiterführenden Schulen, Freizeiteinrichtungen, Shopping und Veranstaltungen, konzentriert sich auf den Sitz der umliegenden Verbandsgemeinden und den näheren Großstädten von Koblenz und Mainz.


Durch den Strukturwandel wird die Landwirtschaft überwiegend im Nebenerwerb betrieben.
In der jüngeren Zeit vergrößerte sich der Ort durch die Erschließung von drei Neubaugebieten.
Im zuletzt erschlossen Neubaugebiet „Lindenweg“ können noch Bauplätze zu einem derzeitigen Grundstückspreis (inkl. der Erschließung) von 31 € erworben werden.


Der Ort besitzt folgende aktive Vereine, bei denen sich eine Mitgliedschaft lohnt:
o Turn- und Sportverein Laubach
o Freiwillige Feuerwehr
o Frauenchor
o Verein der Landfrauen
o Reitverein
Zu Auskünften und Nachfragen richten Sie gerne Ihre Nachricht an:
Bürgermeister 


Zur Geschichte 


Der Ort Laubach wird nachweislich zum ersten Male im Jahre 1103 erwähnt.
Ein Hofgut, mit dem Namen „Lupach“, gehörte seit 1103 infolge eines Tauschvertrages mit dem Probst Amselm von St. Stephan in Mainz, dem Kloster Ravengiersburg.
Bezüglich der Kirchengeschichte wird im Jahre 1211 und 1217 zum ersten Male eine Kapelle in Laubach genannt. Sie gehörte zum Bistum Trier. Um 1250 benennt auch ein Verzeichnis des Erzbischofes von Trier verschiedene Rechte, so u.a. ...in dem Landdekanate Keimta (heutiges Zell) erhebt der Erzbischof Chatedralsteuer zu „Loupach“...... .
Aus den Anfängen des 14. Jahrhunderts findet sich eine Notiz über das „Laubacher Gericht“, das aus den bewohnten Dörfern Laubach und den benachbarten heutigen Orten bestand.
Im Jahre 1302 wird Laubach und die angrenzenden Dörfer und heutige Wüstungen reichsunmittelbar. Kaiser Albert der I. verpfändet die Dörfer dem Grafen Simon von Sponheim, nach vorangegangenen Kriegshandlungen in den Jahren 1300/1301.
In der nachfolgenden Zeit wurde der Ort wohl befestigt. Unter welcher Herrschaft dies geschehen ist, ist leider nicht bekannt. Erst 1360 wird Laubach wieder dahingehend erwähnt, dass die „Stadt auf dem Hunsrück“ mehr zu befestigen ist. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Ort im Besitz des Pfalzgrafen am Rhein. Auf Anordnung des Pfalzgrafen wird die, vermutlich aus einem Wall bestehende Befestigung, mit einer Ringmauer ausgebaut.
Im späten Mittelalter verloren die „....Vesten Laubach des Fürstenthumes Simmern“ .. ihre Bedeutung.
Die Befestigungsanlagen verfielen nach und nach. 1772 waren von der ovalen, 270 m langen und 175m breiten Ringmauer mit wasserführendem Graben, noch große Stücke vorhanden.
Die letzten Reste der Befestigung wurden leider im Zuge der Flurbereinigung (1951 – 1956) beseitigt.
Der stolze Titel „Stadt“ über einen Zeitraum von 100 Jahren, die Befestigung mit Mauern, Toren und Türmen, Markt- und Gerichtsrecht, verschaffte Laubach zur damaligen Zeit eine Sonderstellung, vermochten aber nicht einen Wandel vom dörflichen, zu einem städtischen Gemeinwesen zu erreichen und zu erhalten.
Ein Marktrecht ist offiziell nicht bestimmt. Aus dem Sprachgebrauch der älteren Bürger ist aber ein Marktplatz überliefert, der an der Straße nach Kastellaun „Unter den alten Buchen“ genannt wird. Dieser Platz wurde in den zurückliegenden Jahren wieder für Feste, Feiern und Sportveranstaltungen hergerichtet. Der historische Platz wird aus Anlass der 900 Jahre-Feier des Ortes, im Jahre 2003, wieder im Mittelpunkt stehen.
Diese Ausführungen sind auszugsweise entnommen aus der 1982/83 entstandenen, sehr bemerkenswerten Ortschronik des ehemaligen Laubacher Bürgers Arnold Sehn, heute wohnhaft in der Kreisstadt Simmern/Hunsrück. An dieser Stelle sagen wir ihm nochmals Dank für dieses außergewöhnliche Werk.
Diese Ortschronik kann noch beim Ortsbürgermeister zu einem Preis von 57 € erworben werden.

 

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